Gästebuch
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Anita Weber aus Hamburg
Mittwoch, 21.05.2008 22:09
Unser Urlaub in diesem Superschönen Hotel war noch vor der Tsunami Katasrophe, die kurz danach das Hotel in Mitleidenschaft zog.
Genauer gesagt war unsere Reisezeit von Mitte Okt. - Anfang November 2004.
Im Fernsehen sah ich Weihnachten 2004 wie auch dieses Hotel, in dem wir uns so wohlgefühlt haben zum Teil überschwemmt wurde. Zum Glück wurde das Gebäude wohl aber nur wenig in Mitleidenschaft gezogen, und nicht, wie viele Hotels nebenan, total überflutet.
Ich möchte euch unsere Eindrücke von damals schildern und ich bin sicher, dass das Hotel heute noch besser, noch zuvorkommener und noch mehr Service bietet als damals.
Zur Lage:
Das Hotel liegt direkt am langen und breiten Strand von Beruwela. Zur nächsten Ortschaft läuft man ca. 10 Minuten auf der vielbefahrenen Strasse, was man aber durch die benachbarten Hotelanlagen entlang des Strandes zum Teil abkürzen kann. Dort gibt es Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, die man jedoch nicht mit westlichem Standard vergleichen sollte. Wenn man tiefer in den Ort hiningehen möchte um z.B. den Markt zu besuchen, sollte man sich auf eine verkehrsreiche Strasse einstellen, Über die schon mal mehrere Kühe oder Ziegen laufen. Dann die vielen TukTuks, die kleinen Motorräder, die hinten 2-3 Personen in einem Rikschaähnlichen Vehikel transportieren können. Sie können einen kostengünstig von A nach B bringen. (5km ca. 2 Euro) Manchmal sind leider deren Fahrer ein wenig aufdringlich. Es lohnt sich aber zu handeln wenn man ein paar Rupien sparen will. Generell sind sie aber sehr günstig. Oft stehen sie direkt vor dem Hotel oder ein Hotelboy kennt Freunde, die ein Tuktuk fahren und diesen Service gerne anbieten.

Transfer:
Der Transfer vom Flughafen im Minibus zum Hotel hat etwa 3 Stunden gedauert. Es war eine sehr erlebnisreiche Fahrt, die Fahrer lassen sich nicht aus der Ruhe bringen obwohl zum Teil sehr dichter Verkehr herrscht und wir dies als Chaos bezeichnen würden. - Achtet drauf etwas zu trinken für unterwegs zu haben. Im Bus ist es recht warm-eine Klimaanlage gab es nicht. Wem leicht schlecht wird, empfehle ich Tüten zum ..... Bei der ungewohnten Fahrweise wurde einer Mitfahrerin sehr übel...
Zum Hotel selbst:
Das Hotel Eden Resort besteht aus vier Stockwerken, dem EG mitgerechnet, welche in einer Art Hufeisen-Form gebaut sind.Es gibt verschiedene Zimmerkategorien, die den Preis ausmachen. Zuerst wurden wir nach hinten zur Strasse untergebracht. Dummerweise war unter dem Fenster direkt ein Generator oder so ähnlich, welcher sehr laut war. Die Aussicht war zwar auch ins Grüne, jedoch nicht so sehr schön. So haben wir reklamiert und bekamen einen Tag später ein wunderschönes Zimmer im vorderen Bereich mit direkten Blick auf den Strand, den Spa-Bereich und den großen Pool.
Auf Sauberkeit wird hier sehr geachtet. Der Room-Boy ist sehr bemüht., 2x täglich wird das Badezimmer geputzt wenn es nötig ist. Allabendlich wird aufgedeckt, evtl. frische Handtücher hingelegt und ein Gute-Nacht-Gruß auf das Kissen gelegt.
Täglich gibt es Shampoo, Cremes, Duschgel, frische Waschlappen. Qualitaiv alles sehr hochwertig.
Durch die Lifts braucht man keine Treppen steigen wenn man nicht möchte. Wir haben in diesem Urlaub nicht ein einziges Mal eine Tür (ausser unserer Zimmertür) selbst öffnen müssen. Ständig war jemand zur Stelle der einem geöffnet hat.

Unser Zimmer:
war recht groß und ansprechend eingerichtet. Großer Schrank samt Safe, großes Badezimmer mit Wanne/Duscheinrichtung. Genügend AblagemÃölichkeiten und vernünftig großer Balkon. Ein Schreibtisch samt Stuhl war ebenso vorhanden. Das Bad hat leider über kein Fenster verfügt. Eine Klimaanlage war obligatorisch.
Service:
Einfach klasse. Solch nette Bedienung, egal welcher Hierachie, haben wir noch nicht erlebt. Immer freundlich, immer lächelnd uns scheinbar nie müde werdend. Einige der Bediensteten tragen sehr schöne Sarongs. Es wird sehr an das Wohl der Gäste gedacht.
Schon beim Einchecken erhielt man einen Cocktail, ein heißes Tuch zur Erfrischung und einen warmherzigen Empfang.
Auschecken war ebenso unkompliziert. - Die Rechnungen konnte man mir Kreditkarte begleichen (Ausflüge, Zusatzleistungen, etc).
Am ersten Abend hatten wir direkt einen Informationsabend im Park des Hotels. Alle Serviceleistungen wurden vorgestellt und man bekam kleine Häppchen und Getränke.
Wir hatten all inclusive und waren vom Essen mehr als Positiv angetan. Ein täglich riesiges Buffet, europäisch und landestypische Gerichte, scharf, mild, alles möglich. Zum Teil frisch zubereitet. Kuchen, Desserts, Obst, eine riesige Vielfalt, bei der sicher viele etwas finden. Das Frühstücksbüffet war ebenfalls sehr üppig mit allen möglichen Varianten an Broten, Brötchen, Pfannkuchen, Eierspeisen, Aufschnitten, Käse etc. Wir hatten am Essen nichts auszusetzen. Getränke konnte man wählen und es wurde immer nachgeschüttet.Mittags war der Lunch etwas kleiner gehalten und man nahm ihn nicht im großen Restaurant sondern in einem kleineren 24h Rest. ein. Allerdings hatte man hier auch die Möglichkeit draußen am Pool zu sitzen. Ach ja, das große (Abend-)Restaurant war in einer Höhe mit dem Pool. Man saß und guckte in einer Höhe auf das Wasser, natürlich durch eine riesige Panoramascheibe. Dieser Bereich wurde beim Tsunami überflutet - ich habe es mit eigenen Augen in einem Bericht im Fernsehen gesehen.- Sicherlich ist alles noch schöner aufgebaut worden.
Abends hat man die Möglichkeit an die Pool-Bar zu gehen, wo man sehr schön sitzen kann, oder in eine kleine Bar mit wechselnder Live-Musik. Leider war es hier teilweise sehr stickig, so daß wir die offene Variante bevorzugt haben. Die Pool Bar schließt aber glaube ich gegen 23 Uhr um den Lärmpegel für die Zimmer im Zaum zu halten.
Generell muss man aber sagen, dass hier schon eine andere Klientel absteigt als in irgendeinem Hotel in Spanien. Alles geht sehr ruhig und gesittet zu. 5 Sterne, die man merkt...
Auch buchbar war ein zusätzliches Fisch-Buffet gegen Aufpreis. Lobster, Fisch und andere Delikatessen zum erschwinglichen Preis. Dieses wurde an der Pool Bar angeboten. Eine Mindestteilnehmerzahl muss jedoch sein, so ist es bei uns ein Mal nicht zustande gekommen. Lohnt sich aber auf jeden Fall.

Geschäfte:
Auch im Eden kann man in kleinen, feinen Geschäften einkaufen. Sei es Schmuck, ein Friseurbesuch, Souveniers, Karten, alles ist machbar und erhältlich. Sicherlich ein wenig teurer als im Ort selbst, dafür aber bequemer. Manchmal kommen abends Verkäufer die handgemachte Produkte anbieten wie Holzsachen, Klangspiele oder Anziehsachen, etc.
Generell kann man auf Sri Lanka preiswert einkaufen.- sogar maßgeschneiderte Anzüge / Kleider sind innerhalb kurzer Zeit zu günstigen Preisen angefertigt. Achten Sie jedoch auf die Stoff-u. Verarbeitungsqualitäten bereits angefertiger, vorhandener Stücke!
Animation:
leichte Sportanimation: Wassergymnastik, Yoga wurde angeboten. Alles dezent, alles ruhig. Hin und wieder wurde auch Wasserball gespielt.

SPA-Bereich:
einmalig schöner Spa-Bereich. Da wir eine Ayurvedakur über eine Woche gebucht hatten, durften wir uns täglich mit Massagen, Bädern etc. verwöhnen lassen. Fuß-und Kopfmassagen - herrlich - Packungen, Tees, Dampfbad, alles abgestimmt nach vorheriger Absprache mit der Ãrztin/Arzt. Für die Damen sind auch weibl. Bedienstete zuständig, für Herren dann auch männliche. Der krönende Abschluß war ein Blütenbad zu zweit.- Herrlich.
Zusätzlich habe ich Thai-Massagen gebucht, welche man in Deutschland kaum bezahlen kann. Einfach eine Wohltat, die man unbedingt auspropieren sollte. - Auf jeden Fall sollte man eine Fußmassage ausprobieren, die selbst am Poolbereich angeboten wird.
Die Mädchen verstehen ihr Handwerk und sind sehr zurückhaltend und nett.
Strand:
in der Zeit Ende Oktober/November herrscht noch Monsun, es regnet also manchmal und das Meer ist aufgewühlt. Enttäuschend war, dass das Meer braun war und nicht blau. Dies kommt vom Fluß, der quer vor der Anlage ins Meer fliesst. Außerdem ist wohl eine leichte Strömung vor dem Hotel, sodass man aufpassen muss wenn das Meer aufgewühlt ist. In Nicht-Monsunzeiten soll es deutlich besser sein.
Der Strand ist abgetrennt durch eine Mauer/Schilf. Dort stehen tagsüber Einheimische, die Waren und Dienstleistungen anpreisen wollen. Dies kann manchmal ein wenig nervig sein. Doch: einfach nur freundlich bleiben und nein sagen, wenn man nichts will. Wir haben mit einem Boy eine Fahrt im Boot gebucht und waren sehr zufrieden. Er hat uns durch den Fluß kutschiert und wir haben ein wenig andere Natur gesehen. Auf jeden Fall lohnenswert. Die Frauen verkaufen Röcke, Sarogns und Ähnliches. Am Strand entlang sind zahlreiche "Geschäfte" die auch Näharbeiten anbieten. Vergleichen lohnt hier. Auch Massagen werden ausserhalb des Hotels, zu einem Spottpreis angeboten. Wer sich hier traut spart einiges. Allerdings ist oft das Ambiente nicht so schön wie im Hotel. Als Frau würde ich hier doch ein wenig vorsichtig sein. Männer können sich aber gefahrlos eine Kopfmassage zu kleiem Preis gönnen.

Pool:
herrlich schöner großer Pool - immer sauber und wohl temperiert.
Liegen:
Auflagen und Handtücher gab es gratis - allerdings erwarten die Pool-Boys ein kleines Trinkgeld. Ist man großzügiger, ist er meist direkt zur Stelle wenn man den Gartenbereich betritt.
Generell: alle Angestellten verdienen recht wenig und freuen sich über jede Zuwendung, sei es finanziell oder mit netten Worten. Tipp: nicht zu großzügig sein mit Geld. Lieber öfter etwas kleines geben!

Alles im Allen/ Faszit:
Ein Urlaub, den ich im Eden-Hotel nur empfehlen kann. Allerdings sollte man keinen Luxus drumherum suchen und wissen, dass es noch ein armes Land ist, welches vom Tourismus abhängig ist.
Tipp:
Seien sie nett zu den Leuten, - sie erhalten so viel zurück...
Empfehlenswert auch der Ausflug ins Hochland! Eine Reise wert!

Hans-Boris Schulz aus München
Mittwoch, 21.05.2008 22:08
Ich war Ende September 2007 für zwei Wochen in einem erstklassigen Hotel in Kemer. Vom Flughafen wird man im Normalfall agbeholt, man fährt in kleinen Reisebussen zum Hotel. Die Busse fassen meist um die 10 Leute (die Türken sind jedoch erstklassig im improvisieren). Man kann in 45 Minuten am Hotel sein, kann aber auch erst nach 9 anderen Urlaubern abgesetzt werden und eine Stunde länger brauchen. Ich konnte allerdings jede Autofahrt in der Türkei geniessen, die Landschaft entschädigt für diese kleine Verzögerung.

Im Hotel angekommen war ich direkt begeistert, was nur unwesentlich am Hotel lag. Ich bin im Regen in Deutschland losgeflogen, hier war der Himmel strahlend blau. Das Meer sieht wunderschön aus, die meisten Kiesstrände sind mit Sand aufgeschüttet. Nur 300 Meter trennen den Strand vom Taurusgebirge, was mir in den folgenden zwei Wochen morgens eine wunderschöne Sonnenaufgangszenerie überm Meer bescherte und abends das gleiche in den Bergen. Auch den altbekannten Streit ob man die Ferien denn am Strand oder in den Bergen verbringe kann man mit diesem Urlaubsziel glänzend fair lösen.
Berge und Wasser bieten zig verschiedene Ausflugsmöglichkeiten. Erstere eignen sich herrvorragend zum Quad fahren, Jeep fahren und wandern. Hier muss man jedoch vorsichtig sein, als ich ein Angebot von einem fliessen deutsch sprechenden und sehr seriös wirkenden Türken wahrnahm, der mir für 15 € 2 Stunden Quadspass im Gebirge versprach, welchen ich bis zu meinem Unfall aufgrund versagender Lenkung auch zweifellos hatte.
Also solche Sachen lieber über den Reiseleiter im Hotel machen, den Aufpreis ist es wert.
In fast jedem Hotel und auch in der Stadt gibt es Bootstouren (Auch hier vorsichtig, lieber die teurere Tour vom Reiseleiter in Anspruch nehmen, als nachher 5 € für ein Wasser bezahlen zu müssen). Sogut wie jeder Wassersport wird in Kemer betrieben.

DIe Innenstadt von Kemer ist verhältnissmässig gross und nur für Touristen gemacht. Das ist garnicht so schlimm wie es klingt, die Fussgängerzone ist gross und hell, vorallem ist sie sehr sauber. Überall gleichen sich die Bilder: Parfumläden, Ledertaschen, Teppiche, Lederjacken, Klamotten.
Das man Handelt ist dort selbstverständlich, gerade zum Ende des Jahres wo die letzten Touristen kommen muss die Saisonware raus, man kann Preise um bis zu 70% senken.

Ein Freund von mir kaufte begeistert ein "Lacoste-" Parfum, zahlte 15 € und war zufrieden, bis er von einem anderen Parfumhändler gefragt wurde was er bezahlt hatte dafür und dann 4 Parfums für 20 € angeboten bekam.
Man muss auch hier gut aufpassen was man kauft, kann aber zweifellos tolle und mit einem guten Blick auch qualitativ gute Sachen kaufen(Leder, Silber, Gold). Hat man vor sich eine Lederjacke oder ähnliches zu kaufen, so sollte man dies aufjeden Fall in der Türkei tun. Jedoch auchdies nciht in den zahlreichen Shops an der Strasse. DIe meisten Hotels bieten Busfahrten zu Lederfabriken an, wo man im Vergleich zu den Stassenhändlern nochmal gut 300 € (!!) sparen kann. Dort werden die Sachen dann meistens in einer Modenschau vorgeführt, und man wird begleitet von freundlichen fliessen deutsch sprechenden und kein bischen aufdringlichen Verkäufern.

Auch kulturell ist Kemer empfehlenswert, eine neue Parkanlage mit zig Springbrunnen nahe des schönen aber kleinem Hafen macht die Stadt noch schöner.
Jeden Montag ist in Kemer Markt, den man auch besuchen sollte, es lohnt sich. Will man jedoch einen einheimischen Markt besuchen, von Türken für Türken, muss man weiter ins Land hineinfahren, und dies auch nicht montags sondern Donnerstags, am traditionellen Markttag tun.

Alles in Allem habe ich für mich persönlich mit Kemer genau das Richtige ausgesucht, ich hatte einen tollen Urlaub und war auch garantiert nciht das letzte mal in der Ecke;)
Hans-Boris

Hans-Edgar Schuster aus Nürnberg
Mittwoch, 21.05.2008 21:54
Hallo,

Heute will ich mal was über unseren Urlaub im Club Paraiso Playa auf Fuerteventura erzählen. Meine Eltern wollten mich dazu bringen Tagebuch zu schreiben, da bin ich auf die Idee gekommen, dass ich ja einen Bericht über die Anlage schreiben könnte. Das fanden meine Eltern dann auch annehmbar.
Vorne Weg:
Ich habe einen Produktvorschlag über den Club Paraiso Playa auf Fuerteventura gemacht. Nach zirka einem Monat wurde der Produktvorschlag angenommen. Allerdings sollte der Club Paraiso Playa in Gran Canaria sein. Ich habe natürlich sofort zurückgeschrieben, dass der Club auf Fuerteventura liegt. Als Antwort bekam ich eine Mail in der sich das Ciao Team für den Hinweis bedankte und die Anlage auf einmal Club Paraiso Playa Paraiso taufte. Das ist aber wiederum etwas ganz anderes!!! Deswegen habe ich es aufgegeben und den Bericht einfach hier rein geschrieben.
Ich bitte um Verständnis!

Danke

Holger Krämer aus Düsseldorf
Freitag, 16.05.2008 12:08
Mein Urlaub war toll...